Tuesday, March 27, 2007

S.A.D. MYTUBE RECORDER
















Offline-Videos
Videoportale wie YouTube bieten
bislang keine Download-Option für
die Kurzfilme. Erweiterungen für den
Browser Firefox lockern zwar diese
Fesseln – doch die Add-ons bringen
oft zu wenige Funktionen. So fehlt
eine Abspielsoftware oder die Möglichkeit,
Filme in ein anderes Format
zu konvertieren. Mit dem Tool „My-
Tube Recorder“
will S.A.D. diese
Lücke schließen.
Es lädt die Filme
auf den PC und
speichert sie als
Flash-Videos (flv).
Auf Wunsch verwandelt
das Programm
die Dateien
dann ins
WMV-Format des
Windows Media
Players. Das Tool kostet rund 10 Euro
und ist ab sofort erhältlich.
Info: www.s-a-d.de

High-Definition-Bilder aus dem Rennwagen















Sportübertragungen könnten für
Fernsehzuschauer künftig noch
realistischer aussehen. Eine von
dem Fraunhofer-Institut für Integrierte
Schaltungen entwickelte
Minikamera kann Aufnahmen –
etwa aus der Sicht eines Formel-
1-Piloten oder Skispringers – in
HDTV-Qualität übertragen. Mit
ihren 4 x 4 x 8 Zentimeter ist die
Cam klein genug, um im F1-Cockpit
oder auf einem Helm Platz zu
finden. Laut Stephan Gick, Forscher
am Fraunhofer-Institut (IIS),
gelang das mit zwei Ansätzen:
Die Verlustleistung der Elektronik
und damit die entstehende Wärme
wurde für das Mini-Gehäuse
sehr niedrig gehalten und die
Bauteile sind hoch integriert.
Sämtliche Einstellungen
der Kamera lassen sich
per Web steuern – denn
schließlich soll der Sportler
nicht auch noch Kameramann
sein.
Info: www.iis.fraunhofer.de

Magix myGoya
















Ein Online-Tool für alles
Magix präsentiert auf der CeBIT einen
Multimedia-Desktop als Online-Lösung.
Der Vorteil: Sie können ihn praktisch auf
jedem Rechner aufrufen, nicht nur am
heimischen PC. Die Nutzung des Services
ist in den Grundfunktionen kostenlos –
inklusive 1 GByte Webspeicherplatz für
Mails und Dateien. Im Mittelpunkt stehen
typische Web-Funktionen wie Filesharing,
Chat und E-Mail plus der Einsatz von
myGoya als Multimedia-Player. Zusätzlich
geplant sind eine Bildbearbeitung sowie
eine Office-Plattform mit Textverarbeitung
und Tabellen-Kalkulation.
Preis: Freeware, Verfügbar: Mai 2007

Netgear EVA8000









Verteiler-Station
Mit dem Streaming-Client EVA8000
will Netgear die Lücke zwischen PC und
Wohnzimmer schließen. Das Gerät findet
im Netzwerk automatisch Videos,
Songs und Fotos auf angeschlossenen
PCs oder NAS-Festplatten und stellt
diese auf dem TV-Gerät dar; über HDMI
lassen sich Filme in Auflösungen bis zu
1.080p anzeigen. Als alternative Quelle
dienen direkt angeschlossene Festplatten,
USB-Sticks oder MP3-Player (iPod).
Preis: ca. 350 Euro
Verfügbarkeit: 2. Quartal 2007

AVM FritzBox 7270













Anschluss für alles
AVM bohrt seine FritzBoxen erneut
auf: Im Top-Modell 7270 steckt
erstmals ein 802.11n-W-LAN-Modul,
sowie ein Modem für ADSL2+ und
VDSL, das Internet-Verbindungen
von bis zu 50 MBit/s erlaubt.
An der integrierten Telefonanlage
(VoIP, ISDN und Analog) lassen
sich bis zu sechs DECT-Funktelefone
betreiben, über TAE-Stecker finden
auch ältere Analog-Modelle
Anschluss.
Preis: ca. 250 Euro
Verfügbarkeit: 2. Quartal 2007

HD-DVD & Blu-ray

Keine Frage: Zwei Systeme für den
gleichen Zweck sind eines zu viel. Noch
kann aber niemand sicher sagen, welches
das ist. Denn die HD-DVD erlaubt es,
hochauflösende Filme relativ günstig und
mit heutigen Presswerkzeugen zu fertigen.
Die Blu-ray-Disc dagegen bietet mehr
Platz. Beide Systeme litten im letzten
Jahr darunter, dass es nicht genug blaue
Laserdioden gab, die zum Auslesen der
Scheiben gebraucht werden. Und 2007
begann auch nicht erfreulich: Das beiden
Formaten gemeinsame Sicherheitssystem
AACS wurde geknackt, die ersten Raubkopien
sind bereits als BitTorrent-Dateien
aufgetaucht. Vom Anspruch, die DVD abzulösen,
sind beide also noch weit entfernt.
Trotzdem: Die Protagonisten machen unverdrossen
weiter. Und erste Firmen versuchen,
einen Ausweg aus dem Systemstreit
zu finden – mit Playern für beide
Formate (LG) oder mit Dualformat-Discs
für alle Player (Warner).

Thursday, March 22, 2007

Hama Solid-State-Disk














Die Volks-Flashplatte
Flashbasierte Notebook-Festplatten erfreuen
sich immer größerer Beliebtheit – sie sind stoßresistent
und brauchen deutlich weniger Strom
als herkömmliche Disks. Neben Firmen wie Samsung
und Seagate steigt jetzt auch der deutsche
Hersteller Hama in den Markt ein; die kleinste
4-GByte-Disk gibt es schon für 100 Euro.
Preis: ab ca. 100 Euro
Verfügbarkeit: April 2007

20 Millionen Kreditkarten überprüft

In Deutschland hat die Polizei in Zusammenarbeit mit Kreditkartenfirmen
mehr als 20 Millionen Konti überprüft, um Konsumenten von
Kinderpornografie zu eruieren. Das alles ohne den geringsten Anfangsverdacht.
Das ist ein Novum. Unter anderem ist laut Spiegel Online
untersucht worden, welche Kunden in einem bestimmten Zeitraum
$ 79,99 auf ein verdächtiges Auslandskonto überwiesen hatten. Trafen
alle gesuchten Merkmale zu, hätten die Behörden die Personen daten
der Verdächtigen erhalten. Insgesamt wurden auf diese Weise 322 Personen
herausgefiltert. Laut Medienberichten hätten die Behörden keinen
direkten Zugang zu den Kreditkartendaten gehabt. Gegen die
Vorgehensweise der Polizei sind Klagen eingegangen. Nun sollen Gerichte
die Rechtmässigkeit der Massenüberprüfung von Kreditkartendaten
feststellen. Auch in der Schweiz denken die Behörden über eine
ähnliche Aktion nach.

Asus Vista Edition













Mehr Leistung mit Flash-Modul
Spezielle Vista-Mainboards gibt’s von Asus: Die neuen
Vista-Edition-Modelle P5B (Intel) und M2N (AMD)
verfügen über 512 MByte Flash-Speicher für Vistas
umstrittene Beschleunigungs-Funktion „Ready-Boost“.
In der Premium-Variante liegt den Boards ein externes
Display bei, das auch bei abgeschaltetem Rechner
Mails, Termine und Diashows zeigt.
Preis: ca. 250 Euro, Verfügbarkeit: ab sofort

Philips SWW 1800













High-Def per Funk
Kopiergeschützte HD-Filme lassen sich
nun ohne Kabel vom Player zum TV schicken:
Wireless-HDMI wird unter anderem
von Philips mit dem SWW 1800
eingeführt. Um die rund 5 GBit/s zu
übertragen, kommt Ultra-Wide-Band
(UWB) zum Einsatz – W-LAN und andere
Empfänger bleiben ungestört, da sich
das Signal unter der Rauschschwelle
bewegt. Das begrenzt die Reichweite für
den HDMI-Funk auf einen Raum.
Preis: ca. 300 Euro
Verfügbarkeit: Herbst 2007

Massenplauderei

Skype.com hat die Windows-Version ihrer Telefonie-Software in der Version
3.0 veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung ist neben einer überarbeiteten
Benutzeroberfläche die Unterstützung für öffentliche Chats. Die
Software kombiniert Instant Messaging und Internettelefonie (Voice over
IP). Zusätzlich kann man nun an sogenannten Skypecasts mitmachen.
Dabei handelt es sich um moderierte Live-Diskussionen mit bis zu 100
Teilnehmern. Gespräche von PC zu PC sind weiterhin kostenlos.

LG Super Multi Blue










Einer für Blu-ray und HD-DVD
LG Electronics baut das Super-Multi-Konzept aus: Der BH-100
ist der erste Wohnzimmer-Player, der Blu-ray- und HD-DVDScheiben
lesen kann. Die Spezifikationen in Sachen HD-DVDInteraktivität
werden aber nicht erfüllt, deshalb darf der
Player dieses Logo nicht tragen. Für den PC gibt es zudem das
Modell GGW-H10N, mit dem sich Blu-ray auch brennen lässt,
ebenso alle DVD- und CD-Varianten.
Preis: ca. 1.200 Euro, Verfügbarkeit: ab sofort

Toshiba SD-H903










HD-DVDs brennen
Der erste Brenner für HD-DVDs, der
Toshiba SD-H903, kommt nur mit
eingeschränkten Fähigkeiten: Er
beschreibt nur die HD-DVD-R (15 und
30 GByte), nicht die löschbaren
Varianten HD-DVD-RW und HD-DVDRAM;
zudem ist nur einfache Datenrate
möglich, also 35 MBit/s.
Ausgereifter zeigt sich das Laufwerk
bei DVDs: Hier werden alle Varianten
verarbeitet, inklusive DVD-RAM und
Dual-Layer-Discs.
Preis: ca. 500 Euro
Verfügbarkeit: ab sofort

Sharp LC-46HD1E




















Fernseher mit Festplatte
Hochauflösende Sendungen kann der
Sharp-LCD der HD1E-Serie nicht nur
empfangen, sondern auch aufzeichnen.
Die Daten reicht der eingebaute Tuner
dazu an die integrierte 160-GByte-
Harddisk weiter. Das System eignet
sich für Kabel und Satellit gleichermaßen.
Selbstverständlich zeigt der
Schirm mit 117 Zentimeter Diagonale
Full-HD, also 1.920 x 1.080 Bildpunkte.
Preis: ca. 4.200 Euro
Verfügbarkeit: ab Mai 2007

Geöffnete Dateien ins Backup




















NovaBackup v7.5 von NovaStor
sichert nun unter Windows
XP/2003 auch geöffnete Dateien.
Die nach Herstellerangaben
ebenso für Anfänger geeignete
Sicherungs-Software unterstützt
neuste Medien wie etwa Blue-ray-
Discs. Zudem ist NovaBackup
netzwerkfähig, speichert also
Backups auch auf entfernte Rechner.
Vor der Ablage prüft die Software
die Daten zusätzlich auf Virenbefall
– so schleichen sich bei
einem allfälligen Wiedereinspielen
des Systems keine Schädlinge
zurück auf die Platte.
NovaBackup v7.5 Professional Edition
(NovaStor) • Fr. 74.– • für Windows
2000 Professional, Windows XP Home/
Professional • Info Trade Up,
Tel. 062 889 60 60, www.tradeup.ch

Renovieren!


Mal eben die Wohnung neu einrichten
oder den Einzug ins künftige
Heim planen? Der «3D Innenarchitekt
V9.0» von Franzis
enthält über 1300 3D-Einrichtungsgegenstände
und 3D-Symbole
sowie 2500 Extra-Objekte –
davon mehr als 800 für Küche
und Bad. Der integrierte 3DKüchenplaner
bietet über 40
Schranksymbole speziell für Einbauküchen.
Zahlreiche Funktionen
sind verbessert worden, unter
anderem die Behandlung von
Schrägdecken oder Pultdächern.
Zum Datenaustausch mit Architekten und Bauleitern bietet die Software
den DXF-Export. Dank VRML lassen sich Entwürfe auch ins Internet
stellen. Per Webbrowser können Verwandte und Freunde die neue Einrichtung
schon mal virtuell bestaunen.
3D Innenarchitekt V9.0 (Franzis) • Fr. 79.90 • für Windows • Info www.franzis.de

Panasonic TH-50PF9EK














Profi-Plasma
Die volle HDTV-Pixelzahl von zwei Millionen
gibt es bei Panasonic – vorerst –
nur im Profibereich: Das Modell TH-
50PF9EK hat weder TV-Empfangsteil
noch Lautsprecher, doch die werden in
anspruchsvollen Home Cinemas sowieso
extra angeschafft. Alle wichtigen
Eingänge sind dagegen vorhanden.
Die Consumer-Version kommt erst im
Juni dieses Jahres.
Preis: ca. 5.800 Euro
Verfügbarkeit: ab sofort

Dell UltraSharp 2707WFP


















Desktop-Cinema
Auch bei Computer-Monitoren gilt: Bigger
is better. Das Breitbild-LCD 2707WFP von
Dell kommt mit seinen 27 Zoll bereits an
kleinere Fernseher heran, beherrscht aber
im Gegensatz zu den meisten Flimmerkisten
dieser Größe Full-HD mit 1.920 x 1.200
Bildpunkten. Dank HDCP-Support am
DVI-Eingang eignet er sich bestens für
hochauflösende Spielfilme, etwa
von Pay-TV, HD-DVD oder Blu-ray.
Preis: ca. 1.600 Euro
Verfügbarkeit: ab sofort

Sony HDR-UX7













HDTV zum Selbermachen
Sony sprengt die Grenzen normaler
TV-Normen: Der Camcorder HDR-UX7
nimmt auf DVD nicht nur in 1.440 x
1.080 Pixel auf, sondern auch mit erweitertem
Farbraum („xv Color“). Damit
lassen sich gesättigtere Farben darstellen
als bisher, etwa Türkis oder Tiefrot;
entsprechende TV-Geräte sind in Vorbereitung.
Die Wiedergabe der DVDs ist
über Blu-ray-Player möglich.
Preis: ca. 1.400 Euro
Verfügbarkeit: ab April 2007

HDTV

Größer und schärfer: Flache Fernseher
sind heute meist HD-ready, beherrschen
also mindestens hochauflösendes
TV in der Variante 720p. Das Schlagwort
der Messe heißt nun „Full-HD“,
also die volle HDTV-Auflösung von
1.920 x 1.080 Pixel. Beim TV-Empfang
bleibt das jedoch vorerst graue Theorie:
Denn die Panels können zwar 1.080p
wiedergeben; die wenigsten Geräte verfügen
jedoch über ein passendes Empfangsteil.
Ausnahmen bestätigen das,
etwa bei Sharp. LCDs haben mühelos
die Einmeter-Grenze genommen (bei 40
Zoll) und streben nun in Richtung 46
und 52 Zoll (117 und 132 Zentimeter).
Die Anbieter von Plasma setzen daher
vor allem auf 50 Zoll, wo sie noch Preisvorteile
sehen – und in Sachen Full-HD
mithalten können. Die Trends Breitformat
und HD dominieren auch die Neuheiten
bei Camcordern und Monitoren.

Sony Ericsson K810i











Mehr Kamera als Telefon
Bei den neuen Foto-Handys schrauben die
Hersteller nicht mehr nur die Megapixelzahl
in die Höhe – die neuen Geräte lassen sich
fast wie echte Digicams bedienen. Beispiel:
Beim Sony Ericsson K810i bieten vier
Zifferntasten im Kamera-Modus Zugriff
auf die wichtigsten Einstellungen. Erstmals
ist auch ein Bildstabilisator an Bord.
Preis: ca. 400 Euro
Verfügbarkeit: 2. Quartal 2007

Asus Lamborghini VX2

Notebooks mit rasantem W-LAN
Fast vier Jahre hat der W-LAN-Standard 802.11g auf dem
Buckel – jetzt bringt Asus als einer der Ersten endlich ein
Notebook mit der bis zu sechsmal schnelleren 802.11n-Technik.
Auch sonst ist das Gerät State of the Art: GeForce-7700-Grafik,
160 GByte Festplatte, Webcam und Fingerabdruck-Scanner
lassen nichts vermissen.
Preis: ca. 3.000 Euro, Verfügbarkeit: 2. Quartal 2007

Wednesday, March 21, 2007

Funktionsreiche Firewall für Mac-OS X: Door Stop X 2.0

Über die Systemeinstellung Sharing kann man die Firewall von
Mac-OS X mit einem Mausklick aktivieren. Die kostenpflichtige Firewall
Door Stop hat gegenüber Apples Firewall aber einige Zusatzfunktionen
zu bieten. So wird der Nutzer bei der Konfiguration von einem Assistenten
durch die Konfiguration geführt, und alle Zugriffe auf den Mac
von außen werden erfasst. Wichtigster Vorteil gegenüber Apples Firewall
ist die exakte Freigabe oder Blockierung einzelner Dienste. Man
kann Dienste wie Filesharing oder FTP ausschließlich bestimmten Rechnern
oder Gruppen zugänglich machen. Interessant für mobile Macianer
ist die Unterstützung von Umgebungen. Dokumentation und Bedienoberfläche
sind englischsprachig.
Info: Systemanforderungen: ab Mac-OS X 10.3, Universal Binary,
Hersteller: Open Door Networks, Preis: US$ 39
Downloadgröße: 2,2 MB
Download: Door Stop (www.opendoor.com/doorstop/DoorStopX2.0.dmg)

Revoltec

D en Preis von 30 Euro für das Fightboard
von Revoltec unterbietet nur die Standard-
Tastatur von Cherry. Die Verarbeitung
geht in Ordnung, durch die Karbonoptik wirkt
es zumindest edel und deutlich teurer. Doch
wenn Sie knackig ansprechende Tasten und
eine deutliche Rückmeldung von einem Keyboard
erwarten, sind Sie beim Fightboard
falsch. Hier drücken sich die Tasten eher weich,
aber immerhin funktionieren sie einigermaßen
präzise.
Highlight der Tastatur sind die zehn programmierbaren
Seitentasten links und rechts des
Tastenfeldes. Allerdings funktioniert die Makroaufnahme
nur über die beiliegende Software,
Makros direkt im Spiel aufnehmen, wie
bei Logitechs G11 oder G15, können Sie nicht.
Komfortabel: Die Tastensperre für die Windows-
Taste. Damit landen Sie nie wieder versehentlich
auf dem Desktop. Wer in der Hitze des
Gefechts öfter mal die Tasten verfehlt, freut
sich über die hellgrauen Austauschtasten, die
bei häufig genutzten Funktionen (»WASD«) die
Normaltasten ersetzen. Damit heben Sie wichtige
Funktionen optisch hervor, eine Hintergrundbeleuchtung
gibt es nicht.

Ideanzon

F ür Spieler bietet die 40 Euro teure Merc
ein dediziertes Tastenfeld, Extras wie
programmierbare Tasten fehlen. Auf Vieltipper
warten aber harte Zeiten: Der Tastenanschlag
ist zu weich und schwammig. Zudem wurde der
komplette Pfeilblock und alle Sondertasten wie
»Einfg«, »Entf« oder »Ende« in den Nummernblock
integriert.
Den gewonnenen Platz investiert Ideazon in
ein spezielles Bedienfeld. Die Anordnung orientiert
hier sich an der beliebten Shooter-
Steuerung mit den Tasten W, A, S und D. Rund
um diese extrabreiten, roten Tasten platziert
der Hersteller Buttons für Befehle wie Ducken,
Springen oder Rennen. Allerdings liegen die
Tasten viel zu eng beieinander und so tippen
Sie in hitzigen Online-Duellen öfter mal daneben.
Wer bisher bevorzugt mit »WASD« steuert,
kommt um eine schmerzhafte Eingewöhnungsphase
nicht herum. Auch das um elf
Grad nach links gedrehte Bedienfeld der Merc
macht die Gewöhnung nicht einfacher. Mit der
beigelegten Software ZEngine belegen Sie
entweder für jedes Spiel die Tasten individuell
neu oder greifen auf die vielen vorgefertigten
Spielprofile zurück.

Vier in einem Aufwasch

Für den Januar hatte Microsoft acht Patches versprochen,
dann aber doch nur deren vier veröffentlicht. So bleiben
drei jüngst entdeckte Word-Lücken (siehe Meldung
unten) und eine Schwäche im ActiveX-Control
bestehen. Für all diese Gefahren existiert
bereits Schadcode im Internet, dem Anwender
zu Opfer fallen könnten. Der Grund für Microsofts
Rückzug ist unbekannt. Wenigstens für
die ActiveX-Lücke gibts eine Lösung: abschalten.
Im Internet Explorer gehen Sie in Extras/
Internetoptionen/Sicherheit auf den
Button Stufe anpassen und im folgenden
Fenster ganz oben deaktivieren Sie alles, was
mit ActiveX-Steuerelementen zu tun hat.
Die vier übrig gebliebenen Sicherheitsflicken
des Januar-Patchdays schliessen zehn Schwachstellen.
Drei der Updates betreffen Office-Applikationen.
Ein weiterer Patch soll eine Lücke in Windows
Vector Markup Language (VML) beheben.
Sicherheitsexperten stufen dieses Update als wichtigstes
ein. Bereits im September 2006 mussten die Redmonder vor
dem offiziellen Patch-Tag ein Sicherheits-Update wegen einer
solchen Schwachstelle veröffentlichen. Weitere Informationen:
www.microsoft.com/switzerland/security/de. (bha)

Der Weg ist das Ziel


Navigationsgeräte im Auto, die den Fahrer herumkommandieren,
sind nicht jedes Lenkers Sache.
Günstiger und genauso zielsicher ist es, die Route
vor Antritt der Reise am PC zu planen.
PowerRoute 2007 Europa von G Data kennt sich in allen
europäischen Ländern aus. Neu lassen sich nebst
Start- und Zielort auch bis zu 99 Zwischenstationen
eingeben. Bei der Routenberechnung achtet die Software
neuerdings auch auf den Benzinverbrauch. Ausserdem
lassen sich GPS-Koordinaten eingeben und
anzeigen. Das Programm kennt jetzt auch Autovermietungen
und Fährverbindungen. Der Hersteller
hat nicht nur die Programmoberfläche überarbeitet,
sondern auch den Informationsbestand aktualisiert
und erweitert.
Microsoft AutoRoute 2007 bietet ähnliche Funktionen und kann zudem direkt mit einem GPS-Empfänger
zusammenarbeiten. Die Karten für Osteuropa sind im Vergleich zur Vorgängerversion umfangreicher,
die der westeuropäischen Länder aktualisiert worden. Das Programm arbeitet ausserdem mit
den neuen Windows-Live-Services im Internet zusammen.
PowerRoute 2007 Europa (G Data) • Fr. 29.90 • für Windows • Info Atena, Tel. 041 379 61 00, www.atena.ch
Microsoft AutoRoute 2007 • Fr. 85.– • für Windows • Info www.thali.ch

Preiswerter Einstieg














Die Spiegelreflex-Digitalkamera
Nikon D40 soll besonders benutzerfreundlich
sein, so der Hersteller.
Der 948 Franken günstige
SLR-Knipser ist mit einem grossen
6,1-Megapixel-Bildsensor ausgestattet,
der auf der CCD-Technologie
(Charge Coupled Devices)
basiert. Die Kamera besitzt eine
interne Bildbearbeitung, mit der
laut Nikon Fotos auf dem hellen
2,5-Zoll-LCD-Monitor bearbeitet
und optimiert werden können.
Die Kamera wird mit dem Allzweckobjektiv
AF-S DX Zoom-
Nikkor 18–55 mm angeboten. Für
scharfe Bilder sorgt ein 3-Punkt-
Autofokus; daneben besitzt das
Spiegelreflex-Modell einen iTTLkompatiblen
Blitzanschluss. Die
D40 soll nach dem Einschalten
innert schnellen 0,18 Sekunden
auslösebereit sein und ermöglicht
bis zu 100 Action-Aufnahmen in
Folge mit einer Geschwindigkeit
von 2,5 Bildern pro Sekunde. Sie
arbeitet auch bei schlechtem Licht
– einerseits mit einem intelligenten
Blitz, andererseits lässt sich
die ISO-Empfindlichkeit von 200
auf 1600 ISO hochschrauben. Als
Speichermedium dienen gängige
SD-Karten.
Nikon D40 • Fr. 948.– • für Windows
• Info Nikon, Tel. 043 277 27 00,
www.nikon.ch

HDTV auch beim ZDF

Nach Premiere, ProSieben und Sat.1
plant nun das ZDF Beiträge im HDTVFormat
zu senden. Geplanter Start: zu
den Olympischen Winterspielen 2010.
Walter Kehr, Pressesprecher des ZDF,
bezifferte die Kosten für die Umstellung
gegenüber CHIP auf „etwa 80 Millionen
Euro auf fünf Jahre verteilt“. Diese „relativ
niedrige Summe“ spiele bei einem
jährlichen Etat von rund zwei Milliarden
Euro nur eine untergeordnete Rolle. Eine
Erhöhung der GEZ-Gebühren droht wohl
dennoch. Im April diesen Jahres wird
das ZDF seine Finanzforderungen für
die Zeit von 2009 bis 2013 vorstellen.
„Allein durch die Inflation steigt die von
der GEZ eingezogene Gebühr stärker als
durch HDTV“, so Kehr.
Info: www.zdf.de

Aufroll-Handy

Die Telekom Italia (TIM) will als
Erste den Vorstoß in eine neue
Handy-Kategorie wagen: Das kommende
„Cellular Book“ bietet ein
bei Bedarf ausrollbares 5-Zoll-
Display. Die aus Polymer-Molekülen
aufgebaute Anzeige wurde
von der Philips-Tochter Polymer
Vision entwickelt und zeigt Texte
in Schwarz-Weiß. Mit 16 Graustufen
soll eine Lesbarkeit „wie
auf Papier“ erreicht werden. TIM
empfiehlt das Cellular Book auch
zum „Schmökern unterwegs“. Das
UMTS-Handy speichert bis zu 4
GByte Lese-Stoff.
Info: www.polymervision.com

DirectX10-Grafikkarten

3D in Perfektion
Vistas Grafik-Schnittstelle Direct X10
soll Spiele zu einem visuellen Ereignis
werden lassen. Mit der Nvidia-GeForce-
8x00-Reihe gibt es seit Kurzem passende
Grafikkarten, die alles Bisherige
in den Schatten stellen. Konkurrent ATI
wird mit der Radeon-X2x00-Reihe
kontern – erste unbestätigte Tests
bescheinigen eine noch höhere Leistung.
Preis: noch offen
Verfügbarkeit: 2. Quartal 2007

Hitachi DeskStar 7K1000

Daten-Tanker
Als erster Festplatten-Hersteller erreicht
Hitachi mit seiner DeskStar 7K1000 die
1-Terabyte-Marke (1.000 Gigabyte). Dank
Perpendicular-Technik ist die DeskStar
trotzdem nicht größer als herkömmliche
3,5-Zoll-Festplatten. Und da es sie
sowohl als S-ATA-Ausführung als auch
für den älteren IDE-Anschluss gibt,
passt sie in nahezu jeden Rechner.
Preis: ca. 400 Euro
Verfügbarkeit: ab sofort